COPD
Privatpraxis für Pneumologie, Allergologie und Palliativmedizin
Privatpraxis in Berlin Steglitz-Zehlendorf: COPD
Transparent beraten – Umfassend versorgt
Sie beginnt schleichend, fast unmerklich – und schreitet langsam, aber stetig voran: die COPD – eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Wir gehen Ihren Beschwerden auf den Grund, leiten maßgeschneiderte Therapien ein und sind von der Früherkennung bis zur Verlaufskontrolle mit Rat und Tat an Ihrer Seite.
Privatpraxis in Berlin: COPD
Je früher erkannt, desto besser zu behandeln
COPD (chronic obstructive pulmonary disease) bezeichnet eine Gruppe chronischer Atemwegserkrankungen – beruhend auf dauerhaft entzündeten und verengten Bronchien. Schleichend fortschreitend, durchläuft die COPD mehrere Stadien. Zu Beginn sind die Atembeschwerden gering ausgeprägt. So werden erste Symptome der irreversiblen Lungenerkrankung oft als Raucherhusten abgetan und lange ignoriert. Dabei spielt gerade die Früherkennung eine wesentliche Rolle für den weiteren Verlauf: Je eher eine COPD diagnostiziert und therapiert wird, desto besser kann einem Fortschreiten entgegengewirkt werden.
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
Hauptformen der COPD
Bei einer COPD kommt es zu einer anhaltenden Entzündung der unteren Atemwege: einer chronischen Bronchitis. Aufgrund von Umbauprozessen verengen sich die Bronchien dauerhaft, woraus ein verminderter Atemluftstrom resultiert. Während diese Entzündung bei einem Teil der Patienten dominiert, sind bei anderen zudem die Lungenbläschen betroffen – sie platzen gewissermaßen. Die Folge: Obgleich die Lunge voller Luft ist, entsteht ein Sauerstoffmangel. Die Übergänge zwischen den beiden Hauptformen der COPD sind fließend. So weisen einige Patienten eine chronisch obstruktive Bronchitis ohne oder mit geringem Emphysem auf, andere hingegen eine geringe chronische Bronchitis und massivem Emphysem.
COPD: Ursachen/Risikofaktoren
Rauchen – weit mehr als nur ein Laster
COPD-Erkrankungen sind in den allermeisten Fällen auf das Rauchen zurückzuführen. Auch genetische Veranlagung und Umweltgifte wie Feinstaub können die Entstehung der chronisch fortschreitenden Lungenerkrankung begünstigen. Gleiches gilt für Asthma, häufige Infekte und schwere Erkrankungen der Atemwege in der frühen Kindheit. Hauptrisikofaktor ist jedoch mit Abstand der Tabakkonsum: 80 – 90 % aller Betroffenen sind Raucher oder ehemalige Raucher. Der strikte Nikotinverzicht ist der erste und zugleich wichtigste Schritt für eine erfolgreiche Therapie.
COPD: Ursachen
- Tabakkonsum
- Genetische Veranlagung
- Häufige Atemwegsinfektionen
- Einatmen von Umweltgiften
- Asthma
- Tuberkulose
COPD: Symptome
Von hartnäckigem Husten zu schwerer Atemnot
Husten mit Auswurf und Atemnot bei Belastung – im Verlauf auch in Ruhe – gehören zu den charakteristischen Symptomen der COPD. Ebenso können Atemgeräusche wie ein Rasseln, Pfeifen oder Brummen und vermehrte Lungenentzündungen auf die chronische Erkrankung hinweisen. Vorbote einer COPD ist meist ein hartnäckiger Husten – später von einem zähen Auswurf begleitet. Sukzessiv kommt als drittes Symptom stetig steigende Atemnot hinzu. Eine zeitnahe Abklärung der Beschwerden ist von zentraler Bedeutung: Durch eine frühe Diagnose und Therapieeinleitung lässt sich sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität erheblich erhöhen.

COPD: Diagnostik
Präzise Diagnostik mit modernster Technologie
Neben einer physischen Untersuchung erfolgt bei Verdacht auf COPD eine ausführliche Anamnese – sie stellt einen wichtigen Baustein in der Diagnostik der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung dar. Im Anschluss führen wir spezielle Lungenfunktionstests wie die Spirometrie durch: Das Verfahren gibt unter anderem Aufschluss über die Leistungs- und Funktionsfähigkeit der Lunge – und somit auch über womöglich vorliegende Beeinträchtigungen. Situativ kommen weitere Untersuchungen in Betracht. Ausgestattet mit fortschrittlichster Technologie wie einem Bodyplethysmographen der neuesten Generation stehen in Berlin Steglitz-Zehlendorf optimale diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung.
COPD: Therapie
Symptome effektiv lindern
Voraussetzung einer wirksamen Therapie ist der Verzicht auf Nikotin. In Kombination mit atemwegserweiternden Medikamenten und anderen Maßnahmen wie körperlicher Aktivität, Patientenschulungen und Atemtherapie lassen sich die Symptome meist effektiv lindern. In schweren Fällen sind weitere Möglichkeiten wie eine Sauerstoff-Langzeittherapie gegeben, die wir bei Bedarf einleiten und überwachen. Die Behandlung einer COPD zielt darauf ab, die Beschwerden zu verringern, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und bestenfalls ganz zu stoppen. Therapietreue – die konsequente Umsetzung von Empfehlungen und vereinbarten Maßnahmen – ist dabei ein essenzieller Faktor für den Behandlungserfolg.
Bei Dr. med. Anna Schwartzmann können Sie sich in erfahrenen und kompetenten Händen wissen. Die Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie verfügt mit den Zusatzbezeichnungen Allergologie, Notfallmedizin und Palliativmedizin über vielfältige Fachkompetenz. Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich in Berlin-Dahlem, Steglitz-Zehlendorf, rund um die COPD ausführlich beraten.